Kunst mit Knöpfen

Knöpfe – Material & Bedeutung in meiner Kunst

Ich arbeite mit Knöpfen als künstlerischem Material, weil sie Spuren von Leben und Gebrauch tragen. Knöpfe sind Teil unserer Kleidung, unseres Alltags und unserer Erinnerungen – sie halten Dinge zusammen und erzählen Geschichten, ohne Worte. In meinen Arbeiten transformiere ich diese kleinen Objekte in zeitgenössische Kunst, indem ich ihre ursprüngliche Funktion hinterfrage und sichtbar mache. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Materialität und Bedeutung.

Knöpfe als Archiv von Zeit und Berührung

Für mich sind Knöpfe wie kleine Archive, in denen sich Berührung, Gebrauch und Zeit speichern. Jedes Stück erzählt von dem Menschen, der es getragen hat, und von der Zeit, in der es gebraucht wurde. Diese Geschichten übersetze ich in mein künstlerisches Ausdrucksmedium, indem ich Knöpfe in Relation zu Farbe, Struktur und Fläche setze. Durch diese Verbindung entsteht eine visuelle Sprache, die zugleich vertraut und rätselhaft wirkt.

Ästhetik & Technik

In meinen Knopf-Arbeiten kombiniere ich analoge und intuitive Techniken – von klassischer Malerei bis zur Umsetzung experimenteller Materialschichten. Dabei stehen Farbkontraste, Oberflächenrhythmus und Textur im Vordergrund. Ich nutze die formale Einfachheit der Knöpfe, um komplexe Bildfelder zu schaffen, die Betrachter*innen einladen, Details und Bedeutung zu entdecken.

Erlebnis für Betrachter*innen

Die Werke mit Knöpfen sollen nicht nur ästhetisch wirken, sondern eine emotionale Resonanz erzeugen. Besucherinnen sind eingeladen, ihre eigenen Erinnerungen und Assoziationen mitzubringen und in den Bildern zu lesen. Diese offene Form der Auseinandersetzung macht den Reiz meiner Arbeit aus – sie verbindet Betrachterinnen mit der Materialität der Kunst.